Brautradition in siebenter Generation

Im Herbst 1757 wurde das erste Hainfelder Bier ausgeschenkt. 1808 kaufte Karolus Johannes Riedmüller, Sohn eines "Chyrurg in Weyer" die Brauerei mitsamt der zugehörigen Säge, Mühle und Landwirtschaft. Karl Riedmüller, Sohn des Karolus Riedmüller übernahm dann die Brauerei in Hainfeld, sein Bruder Josef die Brauerei in Waidhofen an der Ybbs. Dessen Sohn kaufte dann die Brauerei in Wieselburg.

Hainfelder Bier wurde bereits um die Jahrhundertwende mit Ochsengespanne bis an die Wiener Stadt- genauer wohl die Wiener Verkehrssteuergrenze gebracht. Schon damals wurde eine künstliche Kühlung eingebaut. Die Energie kommt vom eigenen Kleinkraftwerk am Ramsauerbach. Nach der Zerstörung 1945 stand die Brauerei bis 1951 still. Erst danach konnte Herr Riedmüller wieder sein Hainfelder Bier anbieten. Die Familie Riedmüller hat den Betrieb, der 1945 total zerstört war, modern wiederaufgebaut und die technische Einrichtung völlig erneuert. Karl Riedmüller ist in siebenter Generation für den Betrieb verantwortlich.